Auf Borneo hat eine Expedition in einem bergigen, unzugänglichen Gebiet eine große, bis dahin unbekannte Population von Orang-Utans entdeckt. Glücklicherweise ist die Region für den Anbau von Palmölplantagen nicht geeignet – der weltweite Hunger nach nachwachsendem Treibstoff sorgt zwar bei den Nutzern für ein vordergründig gutes Gewissen, gefährdet allerdings den Regenwald und somit die letzten Lebensräume der uns genetisch so ähnlichen Menschenaffen. Angesichts dieser Bedrohung ist der neue Fund ein Hoffnungsschimmer:
Forscher entdecken neue Orang-Utan-Population
Ein Beispiel für misslungenen Klimaschutz liefern auch die Stadtwerke Uelzen. Sie betreiben ein Blockheizkraftwerk mit Palmöl. Woher das Öl genau kommt, ob dafür Regenwald weichen musste, wie die Bedingungen der Arbeiter sind – all das lässt sich nicht eindeutig feststellen. Natürlich ist der heimische Raps-Anbau zum Palmöl, welches in Indonesien unter fragwürdigen ökologischen und sozialen Bedingungen hergestellt wird, kaum konkurrenzfähig.
Übrigens: Machen Sie sich doch einmal den Spaß und prüfen Sie, in wie vielen Ihrer konsumierten Lebensmittel Palmöl enthalten ist! (In allem, was Schwein enthält, z.B., denn mit aromatisiertem Palmöl werden Schweine gerne gemästet…)
Mehr Informationen über Uelzen und zum Palmöl finden Sie hier:
Der Palmöl-Skandal: Wie Stromkunden Umweltzerstörung finanzieren
Der Klima-Lügendetektor: Klein aber oho – Stadtwerke Uelzen





