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Gesundheit ist mehr, als die Abwesenheit von Krankheit!

Praxistest: Windows 7 gegen Linux Ubuntu 9.04

Warum berichte ich in einem Gesundheitsblog über Betriebssysteme? Dahinter steckt der ganzheitliche Ansatz, dass zu einer gesunden Lebensweise ein umfassend gesunder Lebensstil gehört, der neben Fitness und Ernährung auch gesunde und nachhaltige Alltagsprodukte einschließt. Gerade in der jetzigen wirtschaftlichen Krisenzeit wachen glücklicherweise immer mehr Menschen auf und achten bei ihren Einkäufen auf Kriterien wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und den „Geist” des Unternehmens. Daher ist ein solcher Vergleich zwischen Windows 7 und Linux Ubuntu natürlich viel mehr, als nur der von zwei Betriebssystemen – es sind zwei Systeme, ja Weltanschauungen, die hier sprichwörtlich aufeinander prallen: Kommerz gegen OpenSource, Quellcode im Tresor gegen Demokratisierung des Wissens, Fehleranfälligkeit gegen Stabilität, Wucherpreise gegen Freeware, Goliath gegen David – noch… Firefox hat gezeigt, wie eine benutzerfreundliche, kostenlose Software sich durchsetzen kann. Ob das mit einem ganzen Betriebssystem auch so geht, möchte ich nun im Selbstversuch testen.

XP’s Tage sind gezählt, Vista habe ich schon erfolgreich boykottiert und jetzt sehe ich die Notwendigkeit gekommen, mich zu neu zu orientieren. Soll ich einfach bequem und bei Windows als Betriebssystem bleiben? Was dagegen spricht, sind die meiner Ansicht nach völlig überzogenen Preise, die Fast-Monopolstellung von Microsoft-Produkten und die mangelnde Sicherheit. Bisher habe ich mich nicht an Linux gewagt, weil ich ehrlich gesagt zu faul war, mich in ein neues System einzuarbeiten. In den letzten Jahren hatte ich immer mal wieder versucht, ein Linux-System zu installieren und bin meist schon im Anfangsstadium an irgendeiner Kleinigkeit gescheitert.
Doch die Zeit geht weiter – und bei Windows 7 wird auch eine Einarbeitung notwendig sein, also habe ich mich entschlossen, einen Praxistest zu machen: Ich werde auf meinem Laptop parallel Windows 7 und Linux Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope installieren und ausgiebig testen!

Vorbereitung

Zu Beginn ein kurzer Blick auf das Gerät: Es ist ein Acer TravelMate C312XM. Es hat schon zwei Jahre auf dem Buckel und die Besonderheit, per Display-Drehung auch als Tablet-PC zu agieren.
Die Leistung ist entsprechend des Alters nicht umwerfend aber reicht für den Alltagsgebrauch, wenn man nicht gerade ein Nerd ist…
Es hat einen Intel Centrino-Prozessor M 740 mit 1.73 Ghz, ein 15.1 Display, 2GB Ram und eine 80 GB Festplatte. Als Grafikkarte ist eine NVIDIA GeForce Go 6200 verbaut.

Die Festplatte habe ich mit GParted folgendermaßen vorbereitet:
30 GB als NTFS formatiert, für Windows 7
15 GB als ext3 formatiert, für Linux
2 GB als SWAP formatiert, für die Linux-Auslagerungsdatei
Den Rest habe ich als FAT32 formatiert, so dass beide Systeme darauf zugreifen können.
GParted ist sehr komfortabel zu bedienen, weil es als eigenständiges System von CD bootet.


Installation von Windows 7

Nun habe ich als erstes Windows 7 installiert. Es ist sehr wichtig, diese Reihenfolge zu beachten. Wenn Linux zuerst installiert wird, überschreibt Windows gnadenlos den Bootmanager und Linux startet nicht mehr. Umgekehrt geht Linux rücksichtsvoller vor und bietet den Start von Windows in seinem Bootmenü an. Meiner Meinung nach ein erster Pluspunkt für Linux.

Der Download vom 2,5 GB großen Image für Windows 7 dauerte natürlich seine Zeit, das Brennen klappte beim ersten Anlauf und die DVD bootete brav beim Hochfahren. Bis das System dann komplett installiert ist, dauert es schon eine gute Stunde – kein Wunder, denn 14 GB Festplatte wollen ja beschrieben werden. Dieser Platzbedarf ist schon beachtlich! Bei der heutigen Größe von Festplatten ist das zwar egal, aber ich erinnere mich immer noch an Windows 95, welches nur 200MB zum Laufen brauchte… egal, das ist ja auch mehr als 10 Jahre her!
Man findet sich relativ schnell zurecht, obwohl ich schon beim XP kein Fan dieses Kuddelmuddel-Startmenüs war und es immer auf die klassische Ansicht gestellt habe. Die erste Hürde ist das Erkennen des WLANs. Leider erkennt WIN7 noch nicht einmal die im Notebook integrierte WLAN-Funktion. Ich hangele mich durch das komische Startmenü zur Systemsteuerung und stelle dort die Ansicht auf kleine Symbole um, damit mir die einzelnen Komponenten alphabetisch angezeigt werden. Der Gerätemanager ist wie früher und ich sehe sofort, dass die Soundkarte und ein unbekanntes Gerät mit Ausrufezeichen versehen sind.

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Das Startmenü von Windows 7 (Die Taskleiste ist normalerweise unten...)

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Der Geräte-Manager

Daher nehme ich die Treiber-CD und bin gespannt, ob WIN7 etwas mit XP-Treibern anfangen kann. Ich installiere die Treiber manuell, indem ich den Pfad vorgebe. Bei der Soundkarte hilft es, der WLAN-Adapter wirft eine Fehlermeldung aus. Zwar wurde er erkannt, aber er funktioniert nicht…

Nach drei weiteren Versuchen lasse ich es sein und installiere zunächst Ubuntu.


Installation und 1. Eroberung von Ubuntu 9.04

Das Image ist knapp 700 MB groß und findet auf einer normalen CD Platz. Gespannt beobachte ich den Bootvorgang und nachdem ich in der Auswahl zunächst den Testmodus ausgewählt habe, strahlt mich nach etwa zwei Minuten ein Desktop im Ethno-Look an. Mein WLAN erkennt das Live-System, welches nur von der CD läuft sofort und nach Eingabe des Schlüssels kann ich gleich lossurfen. Firefox ist ja schon installiert und das Icon an der oberen Symbolleiste öffnet nach einem Klick meinen Lieblingsbrowser.

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Die originale Optik von Ubuntu

Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Eine Installation mit 14GB Hightech-Monster-Super-Windows7 schafft nicht, was ein von einer CD laufendes Linux-Live-System spielerisch bewältigt. Der nächste Punkt, der an Linux geht.

Nun geht es an die Installation von Ubuntu, die etwa eine halbe Stunde dauert, bis ich den Desktop das erste Mal nutzen kann. Sie belegt übrigens nur 3,5 GB auf der Festplatte und ist damit auch für ältere Systeme interessant. Während der Installation werden gleich die Aktualisierungen heruntergeladen und installiert. Die Abfragen sind selbsterklärend und einfach zu bedienen. Mit der Zeit verliere ich meine Unsicherheit und fange an, Ubuntu zu erforschen:
Links oben befinden sich die drei Menüpunkte „Anwendungen”, die den „Programmen” von Windows entsprechen; „Orte” ist vergleichbar dem „Arbeitsplatz” und unter „System” können alle Einstellungen vorgenommen werden.

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Die "Systemsteuerung" von Ubuntu

Oben rechts sind die Statusanzeigen für das Netzwerk, den Akku und die Lautsprecher, daneben Datum und Uhrzeit und ganz am Rand der Button zum Ausschalten.
Am unteren Rand vom Desktop ist noch eine Leiste, auf der man von links nach rechts folgendes findet: „Desktop”-Button, geöffnete Fenster und rechts am Rand zwei Buttons, um zwischen zwei Desktops hin- und herzuschalten! sowie den Papierkorb. Der Desktop-Button links unten liegt so völlig außerhalb meines Maus-Bewegungsschemas, also aktiviere ich per Rechtsklick, dass er oben bei den anderen Schnellstartbuttons angezeigt wird.
Jetzt werden zunächst einmal die Anwendungen unter die Lupe genommen: Open Office ist bereits installiert, als E-Mail-Client ist Evolution vorinstalliert.

Am unteren Ende des Anwendungsmenüs ist die Funktion „Hinzufügen/Entfernen”. Wenn man mit dem Internet verbunden ist, werden alle verfügbaren Programme nach Funktionen sortiert angezeigt, die mit diesem System kompatibel sind. Per Häkchen kann man an- und abwählen, was man braucht, oder nicht – Bewertungen helfen einem bei der Auswahl.

tubuntuprog

Der Manager zum Installieren und Deinstallieren von Software

Im Gegensatz zu einem Windows-System ist schon fast alles vorhanden, was für den User-Alltag nötig ist. Lediglich den Adobe-Reader und Banshee, ein Medienwiedergabeprogramm habe ich nachinstallieren müssen. Und da ich an Thunderbird gewöhnt bin, kommt das auch noch schnell dazu. Den PDF-Reader gibt es übrigens auf der Herstellerwebsite auch als Linux-Version!
Ansonsten kann man unter System/Einstellungen/Erscheinungsbild mit den Parametern und Optionen herumspielen und z.B. neue Themes installieren. Ich wollte es genau wissen und habe nach einem Apple-Theme im www gesucht, es entpackt und über den Theme-Dialog entsprechend der beiliegenden Anleitung installiert – das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend und erzeugt doch ein gewisses Mac-Feeling…

tubuntu

Ubuntu mit MAC-Theme

Schnell noch etwas Musik und ein paar Dateien zum Bearbeiten aufgespielt, und schon kann die erste Praxistauglichkeit getestet werden. Der Mediaplayer Banshee ist einfach zu handhaben und lädt sofort die Albumcover aus dem Netz. Einige PDFs öffne ich testweise und der Adobe-Reader öffnet sie brav und vor allem schnell. Bei OpenOffice ist übrigens ein PDF-Export schon integriert!
Nachdem nur einem halben Tag Beschäftigung mit einem komplett neuen Betriebssystem muss ich sagen: Wow, ich hätte mehr Schwierigkeiten erwartet! Erst später fällt mir auf, dass auch alte gewohnte Befehle wie Strg C oder Strg V funktionieren. Auch der Rechtsklick bringt gewohnte Dinge zum Vorschein – nach Jahrzehnten Windows-Nutzung denkt man über so etwas ja nicht mehr nach… Wenn ich einen USB-Stick anschließe, erscheint sofort ein Laufwerk-Icon auf dem Desktop und ein Datei-Manager-Fenster geht auf, um mir den Inhalt anzuzeigen.

tubuntuorte

Die wichtigsten Speicherorte findet man unter "Orte"

tubuntusys1

Einstellungen zum ersten...

tubuntusys2

...und zum zweiten.


1. Eroberung von Windows 7

Nun wollen wir uns dem neuen Windows widmen: Das WLAN ging ja nicht. Also werde ich ein LAN-Kabel anschließen. Vorher ist noch angesagt, einen Virenscanner zu installieren, damit das Wartungscenter einem nicht ständig auf die Nerven geht. Ob Antivir in der kostenlosen Version läuft? Ja das tut es. Dann möchte WIN7 gerne, dass ich Defender starte, die systemeigene Firewall.
(Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Linux ohne diese beiden Programme auskommt? Und zwar nicht nur, weil es so wenig verbreitet ist, sondern aufgrund der intelligenten Rechteverwaltung? Als normaler User haben Sie bei Linux keine Admin-Rechte. Für jede Systemänderung fordert Ubuntu nämlich das Admin-Kennwort ab. WIN7 startet zwar auch vor jeder Installation eine Sicherheitsabfrage, trotzdem hält es an der Architektur fest, dass der Nutzer alle administrativen Rechte hat.)
Geschützt stöpsele ich das Netzwerkkabel ein und er ist sofort online. Das ging schnell! Jetzt saugt WIN7 sich erst ein paar Updates und siehe da, der WLAN-Treiber wird automatisch aktualisiert! Das ist sehr benutzerfreundlich! Also wird das LAN wieder abgeklemmt und das WLAN verbunden.
Es mag vielleicht langsam langweilen – aber schon wieder hat sich Linux besser geschlagen.

WIN7 ist natürlich als Sprungbrett für weitere kommerzielle Software vorgesehen, deshalb schlägt es auch Links zu kostenpflichtigen Virenschutzprogrammen vor. Und auch sonst ist es edel anzuschauen, aber karg ausgestattet. Die optischen Effekte sind extrem hoch entwickelt und sehen toll aus! Alles erinnert mich an ein Game. In der Taskleiste werden für geöffnete Programme jetzt Icons angezeigt, die eine Minivorschau der Anwendung aufklappen und sich verfärben, wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt. Die Mouseover-Effekte sind insgesamt stark vertreten: Die Fenster-Buttons zum Minimieren, Maximieren und Schließen fangen an zu leuchten und überall bewegt und animiert und glänzt irgendetwas, wenn die Maus in die Nähe kommt. Ein Desktop-Icon ist in der Taskleiste verschwunden, dafür dient jetzt eine unauffällige und leicht zu übersehende Schaltfläche am rechten Rand, die natürlich auch animiert ist. Die Platzierung sagt mir nicht so zu – die Schaltfläche liegt irgendwie außerhalb meines Work-Flows, der ja eher links stattfindet.

twin7

Windows 7 mit Game-Optik

Aber ich war bei karg, also installiere ich zunächst OpenOffice, Firefox, Thunderbird und Acrobat Reader, um überhaupt etwas machen zu können. Glücklicherweise lassen sich alle Programme einwandfrei auf das neue System aufspielen. Jetzt schaue ich mir noch den neuen Mediaplayer an und fange bald an zu fluchen! Er ist minimalisiert worden, aber schlecht! Nach einigem erfolglosen Herumtesten schließe ich ihn und installiere meinen Favoriten MediaMonkey. Der ist übersichtlich und verwaltet größere Musiksammlungen hervorragend und synchronisiert auch die Daten mit einem MP3-Player stressfrei.
Beim Erforschen von WIN7 fallen mir noch folgende Dinge auf:
Der Datei-Explorer hat ein praktisches Vorschaufenster, welches aktiviert werden kann. Wenn eine Datei markiert ist, zeigt das Fenster den Inhalt an, sofern es Bilder in gängigen Dateiformaten, PDFs oder markeneigene Office-Dateien sind. Das erleichtert die Suche, weil nicht jedes Dokument geöffnet werden muss. OpenOffice-Dateien werden allerdings nicht angezeigt (…das wäre auch zu viel verlangt, oder?).

twinexpl

Der Datei-Explorer mit Vorschaufenster

Mit dem MediaCenter kann ich nicht so viel anfangen, mein PC ist schließlich kein MP3-Player. Es arbeitet auch sehr langsam und reagiert so träge auf meine Klicks, dass ich es entnervt schließe.
Noch ein Schmankerl für Icon-Fetischisten: Die Icons auf dem Desktop kann man auf „gigantisch” stellen, was auf jeden Fall gut aussieht:

twinbig

Riesen-Icons sind besonders für Grobmotoriker geeignet...

Wenn ich einen USB-Stick anschließe, der vorher an einem Linux-System hing, dann will WIN7 ihn erst einmal überprüfen. Wenn man das bestätigt hat, muss man noch den Prüfbericht wegklicken und kann dann endlich seine Arbeit weiter machen. Ist das nervig oder nervig?


Geschwindigkeitsmessung

Beide Systeme arbeiten schnell – und für meine persönliche Empfindung schneller als XP.
Um zu sehen, wie sich das teure Hightech-Produkt gegen die Open-Source-Lösung schlägt, habe ich verschiedenste Zeiten gemessen:

(Alle Zeitangaben in Sekunden)

Windows 7

Ubuntu 9.04

Akku

Netz

Akku

Netz

Boot bis Anmeldung

45 / 25

25

33

35

Anmeldung bis Start (Alles incl. WLAN betriebsbereit)

31 / 24

20

20

20

Start Firefox 1. Mal / 2. Mal

12 / 4

11 / 3

8 / 3

8 / 3

Start Thunderbird

8

8

8

9

Start einer OpenOffice Textdatei zum 1. Mal / 2. Mal

23 / 4

17 / 4

11 / 4

12 / 4

Start PDF 8 Seiten mit Text

7

7

7

7

Öffnen von spiegel.de im Firefox

9

3

7

4

Start Internet Explorer

9

8

-

-

Öffnen von spiegel.de im Internet Explorer

7

5

-

-

Herunterfahren

15

22

13

15

Standby

11

19

7

9

Aus dem Standby bis Anmeldung

3

3

8

7

Anmeldung bis betriebsbereit

2

2

1

1

Was können wir aus der Tabelle lesen?
Zunächst einmal ist es überraschend, wie ähnlich die Ergebnisse sind! Ubuntu muss sich neben Windows 7 überhaupt nicht verstecken. Die Startzeit bei Windows variiert allerdings, weil schon während der Anmeldung eventuelle Updates geladen werden.


Vorläufiges Zwischenergebnis

So, der Anfang wäre gemacht. Beide Systeme lassen sich einfach vom Download-Image installieren. Linux ist dabei schneller, verbraucht weniger Ressourcen und erkannte das WLAN sogar im Live-Modus. Windows 7 musste mittels LAN-Kabel versorgt werden, um ein zwei Jahre altes System komplett zu erkennen.
Linux ist besser ausgestattet, Firefox und OpenOffice sind schon an Bord. Windows 7 hat zwar eine umwerfende Optik, muss allerdings erst mit einem Virenscanner versorgt werden und ist ein pures Betriebssystem – also ziemlich nackt.
In der Geschwindigkeit nehmen sich beide Systeme nicht viel. OpenSource-Anwendungen laufen auf Ubuntu schneller, als auf Windows 7. Ob letzteres, wenn es mit dem sündhaft teuren Office 7 bestückt wird, schneller ist, wäre an anderer Stelle zu testen und fällt hier mangels Mittel unter den Tisch.
Als XP-Benutzer muss man sich in jedem Fall an ein neues System gewöhnen. Die Zeit, die man damit verbringt, WIN7 zu durchschauen, kann man auch in das Erlernen von Linux stecken.
Obwohl ich anfangs skeptisch war, habe ich mich bei Ubuntu sofort zurecht gefunden. Und so oft, wie ich schon meine Probleme mit WIN in eine Suchmaschine getippt habe, kann ich das auch bei Ubuntu tun – die Community ist riesig und für alle Fragen gibt es umfassende Hilfestellung.

Bei der ersten Begutachtung geht der Sieg an Ubuntu Linux! Ich kann Surfen, Mailen, Musik und Videos konsumieren, habe alle wichtigen Office-Funktionen und bin mit einer sicheren, Viren-Angst-freien und schnellen Lösung bedient, ohne einen einzigen Cent ausgeben zu müssen.
Nun werde ich mich zunächst der Praxis widmen und beide Systeme intensiv benutzen. Natürlich werde ich auch weitergehende Funktionen testen, wie z.B. die Tablet-PC-Fähigkeiten, Bildbearbeitung, Synchronisation mit externen Geräten, etc.
Über meine weiteren Erfahrungen mit den ungleichen Kandidaten werde ich nach und nach in verschiedenen Fortsetzungen berichten.

Also, bis demnächst!


Alex Sohn said,

Juli 6, 2009 @ 14:37

Hallo! Das klingt schon sehr gut! Die Vorbereitung gefällt mir eigentlich sehr.Mal sehen. Danke für diese Neuigkeiten.
Grüsse Alex

sheep-triple said,

Juli 11, 2009 @ 07:29

Hallo Moritz,

nette Idee, dieser Vergleich. Ich kenne Win7 noch nicht, habe Vista nur aus der Ferne gesehen und vor ca. 1,5 a xp durch Ubuntu ersetzt. Klar, daß ich gespannt bin, wie das weitergeht. Ich schau mir inzwischen gerne auch die neuen Linuxe auf http://distrowatch.com/ an, da sind auch kleinere Distros vertreten, mit denen man Computer-oldies, für die Ubuntu zu groß ist, aufpeppen kann.
Zum Ausprobieren gibt es auf Jaunty jetzt das geniale UNetbootin, mit dem man sich live usb sticks aus den Distros brutzeln kann. So vermeidet man die Verschwendung von cd/dvd Rohlingen.
Weiterhin viel Spaß in der open-source welt,

sheep-triple

Sigi said,

September 18, 2009 @ 17:45

Ich habe schon x Linux Distributionen gestestet. Aber eines ist für mich klar. Windows ist besser. Wenn man z.b. Ubuntu 9.04 installiert und es wird fast alles von Haus aus erkannt gibts ja wenig Troubles. Denkt man. Richtig doof wird es immer wenn man z.b. Treiber nachinstallieren will. Bei Winodws sehr einfach. Gerätemanager, Treiber auswählen, installieren – Fertig. Bei Linux sucht man mal in div. Foren nach ewig langen Kommandos und nicht mal dann klappts. Von den ganzen Anwenderprogrammen und Tools rede ich erst gar nicht. 98% davon bekommt man unter Liux ohnehin nicht zum laufen.
Ich arbeite nun schon seit ca. 20 Jahren mit Microsoft Betreibssystemen und testete und verfolgte auch die verschiedenen Linux Distributionen seit dieser Zeit.
Ja, Linux hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verbessert und weiterentwikelt.
Aber aus der heutigen Sicht kann ein Linux von meiner Seite aus gesehen niemals ein Windows 7 ersetzen welches meiner Meinung nach das beste Betriebssystem aller Zeiten ist. Schnell – Stabil und sehr benutzerfreundlich.

Sigi

Enni said,

Oktober 6, 2009 @ 16:45

Ach Sigi…
You made my day!….Herrlich, hab immer noch Tränen in den Augen….
Zitat:”Windows 7 ersetzen welches meiner Meinung nach das beste Betriebssystem aller Zeiten ist. Schnell – Stabil und sehr benutzerfreundlich” – der war der Beste, du kannst wirklich Witze erzählen und hebst dir die Pointe bis zum Schluss auf…..Und einen Moment hab ich wirklich geglaubt du meinst das ernst.XD

Ubuntu vs. Windows 7 « SCM Software-Labor GmbH said,

Oktober 20, 2009 @ 19:49

[...] Abschluss für alle Umstiegswilligen (Geldsparer ) der Artikel eines Ubuntu-Neulings und seine Erfahrungen mit Ubuntu 9.04 im Vergleich mit Windows 7. Tags: [...]

Christine said,

Oktober 20, 2009 @ 20:02

Vielen Dank für den sehr interessanten und aussagekräftigen Test! Ich bin immer auf der Suche nach Meinungen und Erfahrungen von Windows-Nutzern mit (Ubuntu-)Linux und freue mich über diese hier!

Lambrusco said,

Oktober 27, 2009 @ 16:57

Sehr interessant dieser Bericht!
Ich hatte vor einigen Tagen auch Windows 7 installiert (allerdings auf VM), da einige Bekannte sehr schwärmerisch davon erzählten.
Für mich ist es ein Windows wie die anderen auch, nicht weiter erwähnenswert!
Vor einen halben Jahr habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und bin auf Ubuntu umgestiegen.
Sicherlich ist das für einen Windows-User die erste Zeit gewöhnungsbedürftig, aber wie schon im Artikel erwähnt wurde, gibt es eine sehr große Gemeinde und im Ubuntu Forum wird man nie ohne Hilfe bleiben.
Ich hatte zwar schon den Gedanken Win 7 auf mein Dell Laptop zu installieren, warte aber lieber noch 2 Tage und steige dann auf Ubuntu Karmic Koala um.

Klaus said,

November 4, 2009 @ 09:13

Gut gemachter Bericht!
Ich arbeite seit Ende 2007 ausschließlich mit UBUNTU, nachdem ich seit Mindows 3.1 die MS-Schiene gefahren bin.
Die Windows-Systeme waren Anfangs oft recht gut, die Windows-Schwächen zeigten sich erst nach einiger Zeit intensiven Arbeitens. Die Rechner wurden langsamer und instabil bis zu ‘tot’. Diese Erfahrung habe ich mit UBUNTU bisher nicht gemacht. Dieses läuft von Anfang an stabil und zügig – und mit den Updates ist die Geschwindigkeit zwischenzeitlich sogar deutlich gestiegen.
Bleibt anzumerken, dass ich unter UBUNTU Software für Linux UND Windows entwickle – eine Freiheit, die von der anderen Seite nur schwer realisierbar ist. Sicher, Windows 7 ist nicht schlecht gemacht (die harten Praxistests fehlen noch), Treiberprobleme gibt es aber auch dort – und nicht zu wenig. Letztendlich ist es Geschmackssache.
Linux für die Produktiven, Windows für die Spieler …

Waill said,

Dezember 6, 2009 @ 02:48

Hallo Leute,
ich arbeite seit 2007 mit Linux. Ich bin auf diesem Betriebsystem umgestiegen, weil es sicher ist. Also Anfang 2007 hat sich ein böser Wurm in mein Windows eingeschlichen und hat all meine Daten inklusive Dipl.-Arebeit, Photos und andere wichtige Dokumente. Ich habe dann gedacht…. “Es kann nicht sein. <ich zahle so viel Geld an MS , dass sie mir eine professionelle Software liefern… und das Ergebnis ist Schrott". Also …. Linux. Gut Am Anfang wars so schwer und ungewohnt. Nach einer Weile weiß man wie es mit diesem OS umzugehen ist. Leider ist der Markt besonders hardwaremäßig ans wndows orientiert, sodass man meistens bei Treibern Probleme bekommt. Aber man bekommt im Netz immer Unterstützung.

The Speaker Johannes said,

Dezember 12, 2009 @ 06:22

Also, ich finde Sigi hat da mehr Recht, als so manch einer vielleicht eingestehen möchte.

Ubuntu treibt in die richtige Richtung, wird aber so schnell nicht mit Win7 mithalten können. Dem “normalen” Anwender ist es komplett egal woher, wieso, seid wann, bla… es muss einfach und gut funktionieren. Es muss etwas sein, dass viele benutzen (ist praktisch, wenn man mal Tipps braucht) und es muss in den Augen funkeln. Außerdem, wenn man geschäftlich zu tun hat und jeder .doc Dokumente durch die Gegend verschickt und man als Open Office Benutzer dann Probleme mit der Formatierung kriegt (insbesondere bei Office 2007 .doc), sodass man sogar komplette Tabellen und Texte verliert, dann ist das extrem problematisch. Fast noch schlimmer (für den “normal” Anwender) ist, wenn man nicht ein mal einen Film abspielen kann, ohne das sich das Bild in einzelne Stücke “reisst”, da Compiz und Vsync nicht zusammen gehen und Probleme machen (siehe Ubuntu Forum für die Bestätigung der Ubuntu devs) und man mit Meta allein im Win98 feeling schwebt, dann ist das schon extrem traurig, vor allem dann, wenn solch eine Kombination ja offensichtlich (bei der Konkurrenz) geht. Produktivität über optische highlights, ja, aber es gibt eine Grenze. Ja, es gibt Kubuntu. Auch hier sollte man aufpassen, da das neuste KDE nicht besonders stabil zu sein scheint und auch hier baut KDE auf Compiz für all die süßen Effekte (sehen wirklich toll aus) und das macht aber Vsync komplett nutzlos. Sowohl bei Videos als auch bei normalen Fensterbewegungen. Weiter im Text -> Wenn ich mir erst einen MSN-Klon (amsn) runterladen muss, der übrigens nicht ansatzweise so sauber aussieht wie das Original, um Video- und Sprachunterhaltungen führen zu können, dann ist das schon traurig (und manchmal buggy dazu). Das neue Empathy aus Karmic bietet nicht ein mal Dateiübertragungen für MSN und hat einige andere flaws bei anderen Anbietern (YahoooO!). Wenn Skype einige Versionen hinterher hängt und man somit auf einige nette features verzichten muss, dann ist das schon traurig. Falls man eine Runde spielen möchte, dann findet man – mit viel Suche und Glück – eine Handvoll an gute 3D-Spiele und haufenweise selbstgebastelte 2D-Games, dann ist das echt richtig traurig. Dieses gilt sowohl für Spiele, als auch für einen großen Teil der halbfertigen Software, die über die rep. angeboten wird. Wo war ich? Achso…wenn man sich erst bei Paypal anmelden muss, um prof. tel. support zu kaufen, statt einfach in den Laden um die Ecke zu gehen und die nächste Kopie von Windows zu kaufen und sich somit den support direkt sichert plus eine Nummer die man sofort wählen kann, dann ist das noch trauriger. Selbst Suse bietet eine support Nummer plus kostenlosen Rückruf an. Sad, so sad…wenn man Bootzeiten miteinander vergleicht und dann nur an die 5-10 Sekunden Vorsprung für Linux dabei raus kommen und man sich über so etwas freut, dann ist das auch traurig, da dem “normalen nicht-geek” Enduser sowas extrem, extrem egal ist. Wieso? Weil dafür so gut wie jedes Stück Software (ich spreche hier nur über den Planeten Erde) da draußen auf Windows läuft oder angepasst wird. Treiber muss man bei beiden System hier und dort mal nachinstallieren – einzig und allein der heilige Hamster aus Hödental ist perfekt in diesem Bereich. Unter Windows bleibt das wenigstens ohne eine manuell eingetippte Kommandozeile! Wie gesagt, Ubuntu geht in die richtige Richtung aber hat noch einen langen, langen und steinigen Weg vor sich. Windows Vista war problematisch, ja (mittlerweile rockt es), aber Windows 7 macht sich echt richtig gut. Klar, es kann nicht absolut jedes Stück an Hardware da draußen “out-of-the-box” erkannt und kompatibel sein aber das meiste wird wohl laufen und vorinstalliert (konfiguriert) out-of-the-box funktionieren. Bei einem Mac ist das da nicht anders. Außerdem wollte man doch von dem “braunen” weg bei Ubuntu, jetzt hat man erst mal einen genialen leuchtenden splash (Ubuntu-Logo) und dann ein braunes Ladescreen, der dann direkt wieder kommt später, wenn man sich anmeldet – what the hell? Man erkennt oft trotzdem weiße Schriften. Wieso nicht gleich einfach EINE sache. Zum downgrade auf den Empathy Messenger (no cam, keine Dateiübertragungen für beliebte networks etc.), wurden jetzt sogar wichtige Funktionen entfernt. Früher konnte man den Deckel des Laptops schließen und es auf “ignorieren” setzen, damit sich das Gerät, falls man es extern an einen LCD angeschloßen hat und den Laptop deshalb schließen möchte, nicht einfach samt externem Bildschirm abschaltet. Jetzt ist es weg und muss, wie kanns auch anders sein, via Kommandozeile aktiviert werden…oookay? Früher konnte man den Anmeldebildschirm ändern, jetzt muss man mit dem braunen leben (again, wollte man nicht davon weg?) oder es manuell, via Kommandozeile (Mr. Roboto?), ändern. Übrigens, wieso in aller Welt ist es so problematisch einen zweiten Bildschirm anzuschließen? Dem unbewussten Anwender wird eine Fehlermeldung präsentiert, wenn man alles in die xorg conf. abspeichern möchte, dann, nach einiger Zeit FAQ’s und Inet surfen durch Foren, merkt man, dass xorg bei Karmic nicht mehr so wichtig ist und daher nicht vorhanden ist. Okay, erst mal erstellen und dann wie gewohnt mit sudo (einem neuen Anwender wird sowas nicht klar sein) bei nvidia-settings einloggen und speichern. Hmmmm, WHY? Wie gesagt, ich will nichts schlecht reden, beide haben ihre Vor- und Nachteile, aber dann, genau dann, sollte man sich echt fragen, wieso sollte ich mich von meiner gewohnten Arbeitsumgebung in eine neue Unbekannte wagen, wenn ich so oder so auf Probleme kommen werde. Wo habe ich als Anwender, der einfach glücklich support möchte, der einfach zu erreichen sein sollte (ohne sich durch iwelche FAQ’s und Foren lesen zu müssen) und der einen optisch schicken Desktop haben möchte, ohne dabei auf wichtige features verzichten zu müssen. Sollte man da nicht einfach die 70-80 Euro für Win7 zahlen und happy sein? Den Antivirus kriegt man mittlerweile auch schon von MS for free. Günstige Angebote zu Office und co. gibts auch und kostenlose Open Source Alternativen funktionieren meist auch auf Windows – vom ganzen Dritthersteller “Zeug” will ich garnicht erst anfangen. DAS sind nur einige Dinge, die mir aufgefallen sind auf anhieb. I know, vieles dieser Sachen sind nicht die Schuld von Open Source bzw. Linux an sich, sondern die Hersteller bla bla.. doch dann muss man sich solche Kontakte suchen, pflegen und pushen, damit meine Plattform auch supported wird. Insgesamt muss ich aber sagen – ich benutze beides. Ich finde die Philosophie von Ubuntu bzw. Linux generell (aber Ubuntu speziell ), einfach genial. Ich MUSS aber mein WinXP und seid neustem mein Win 7 im DUALBOOT ( -____- ) behalten. Es geht einfach nicht ohne, und das wird sich – erst mal – nicht ändern. Farten. Zum Thema Sicherheit: Beim Mac dachte man auch einen Antivirus würde man nicht mehr sehen. Kaum wird Apples sexy OS etwas beliebter, tauchen schon (seeeeltsamerweise) die ersten Viren auf und auch schon die ersten großen Antiviren auf. Strange, eh? Naja…Jedem das seine! PS: Ich bin Batman.

Enni said,

Dezember 26, 2009 @ 08:07

So viel Text und so wenig Aussage….wirklich traurig. Aber im letzten Abschnitt dieser philosophischen Glanzleistung hast du´s ja selbst gesagt…wer kein Problem hat sich in Abhängigkeit zu begeben, wer kein Problem hat sich Hardware zu kaufen die irgendwann nicht mehr funktioniert, weil der Treibersupport eingestellt wird, wer nach jeder Software gerne Ewigkeiten im Internet sucht, wer es liebt sich Antivirensoftware zu installieren, damit seinen Rechner auszubremsen und auch noch zusätzliche Hintertürchen dadurch zu öffnen, wer zu faul ist sich auf Ubuntuusers mal Tipps zu holen[nutze seit langem selber kein Ubuntu mehr aber hatte immer und für jedes Problem eine Lösung dort gefunden] ja alles in allem, wer leidensfähig ist sollte bei Windows bleiben. Zum Thema Sicherheit……die einzige Unsicherheit bei Linux sitzt vor dem Rechner! Wer etwas anderes behauptet hat das System nicht verstanden.

Johannes said,

Dezember 26, 2009 @ 23:03

Wenig Aussage? Öhm, okay? Papa Smurf? Ich habe einige gute Punkte angesprochen. Allein die Sache mit Vsync und Compiz oder die Problematik mit Empathy und .doc 2007 in Kombination mit Open Office. Was hast du in deinem Kommentar an wertvoller Aussage? Gehen wir mal auf deine Punkte ein, sind ja Ferien, die Zeit ist ja da :P

Erst mal: Antiviren die das System ausbremsen. Also bitte, auf einem Pentium 2/3 mit 256 MB Ram kann ich das verstehen. Ich habe den neuen M$ Antivirus auf 3 Computer und Avira auf 2 Computer laufen, die alle weit davon entfernt sind high-end Rechner zu sein. Auf keinem dieser Rechner (von Celeron plus 256 MB bis zu P4, 512MB Arbeitsspeicher) wird nichts so stark spürbar bzw. bemerkbar verlangsamt, dass man sagen müsste: “OMG what’s up!?” . Ich kann davon sogar ein Video machen und das System mit und ohne Antivirus vergleichen, falls dir das dann als Beweis reicht? Es gibt KEIN System, dass komplett sicher ist. Einen ähnlichen Spruch mit der Unsicherheit vor dem Rechner etc. kennen wir schon aus der Windows-Welt. Wie war das noch mal? Über 90% der Fehler sitzen vor dem Rechner? Wayne? Wie gesagt, der “normale” Verbraucher (normale=mainstream=mainstream System=dazu zählt auch Ubuntu sowie Windows und Macintosh) will nicht über zu viele Dinge nachdenken müssen und auch nicht viel einstellen müssen.

PC=Soll dem Menschen bei der täglichen Arbeit HELFEN und ZEIT sparen und nicht noch dafür sorgen, dass man, wenn mal ein Problem besteht, erst mal durch Foren im Internet lesen muss und ein System neu lernen muss oder gar verstehen wie das unter der Haube funktioniert. Please. Außerdem: Ein Antivirus ist meist in 5 Minuten installiert. Ich erinnere dich mal an das SO sichere Linux, wenn es mal etwas bekannter werden sollte bzw. FALLS es etwas bekannter werden sollte. Macintosh=Unix (zum großen Teil basierend auf einem Open Source System)=auch sehr sicher und stabil (und verdammt sexy)=es tauchen auch schon einige Schädlinge und Bugbusters dafür auf, da es steigernd bekannter bzw. beliebter wird. Man muss da nicht erst mal ein System verstehen müssen, darum geht es ja. Power on and let it rock!

Mit dem Treibersupport: Lieber so und irgendwann eventuell veraltete Treiber nutzen, als gar keine Treiber zu haben oder nur halbwegs funktionierende Treiber die zuvor mühesam reversed eng. wurden. Probiere mal die offenen Treiber von Nvidia und Ati. Viel Glück bei Webcams, Drucker und weitere Geräte. Bei Windows veralten die Treiber irgendwann, ist ja logisch, eventuell wird der Support auch eingestellt (nach einigen Jahren – soll es ewig halten?) aber es gibt diese Treiber meist IN the box bei Hardware dabei. Warum sollte ich mich wieder im Internet nach funktionierender Hardware umschauen, wenn ich einfach in den Laden um die Ecke rennen kann und nur auf die Verpackung der gewünschten Hardware zu schauen brauch? Nicht ein mal das ist notwendig. Internet, browsen, suchen, finden, wie gewohnt “runs on Windows” sehen – fertig. Mir ist das VIEL lieber, als nach geeigneter und funktionierender Hardware zu suchen.

Zu der Sache mit dem “nach Software im Internet suchen”: Du sprichst wohl den Vorteil des Software Centers in Ubuntu an, nicht wahr? Das würde so stimmen, wenn es wirklich SO problematisch wäre im Internet nach Software zu suchen (es gibt SO viele Seiten die Pre- und Reviews über Software haben und den Download direkt zusätzlich anbieten). Im Grunde macht man bei Ubuntu nichts anderes. Man verbindet zu den Repos, man sieht eine kurze Beschreibung zu der Software (die Community Bewertung alias Sternensystem wurde ja entfernt – leider) und man installiert diese dann meist recht schnell. Doch auch hier gilt probieren über studieren – genau wie unter Windows mit Googles help. Außerdem hat man bei Windows ja den Vorteil, dass (wie zuvor bereits erwähnt) fast alles nativ läuft, falls es mal exotisch werden sollte. Ob ein Software Store viel Sinn macht, obwohl alles vorher sogar mit Sternensystembewertung der User O.K war und obwohl eh nur freie, kostenlose Software angeboten wird (zur Zeit), sei mal dahin gestellt.

Zu Ubuntuusers.de: Sehr gute Seite, ist wohl wahr, habe auch nie etwas anderes behauptet. Ich benutze die Seite selber Wöchentlich regelmäßig und empfehle sie auch jedem Linux Neuling weiter.

Joa. Frohe Weihnachten nachträglich und guten Rutsch! HO…ho……….ho….

Johannes

Enni said,

Januar 1, 2010 @ 11:42

Erstma vielen Dank für die nachträglichen Weihnachtswünsche und sebstverständlich wünsche ich das Selbe sowie ein GESUNDES neues Jahr (passt ja nirgens besser als hier:))
Bei manchen Aussagen die du lieferst könnte man denken, du redest von einem Linux von vor 5 Jahren. Hast du mal das neue Mandriva one 2010(nein auch dieses nutze ich nicht) ausprobiert? Da du sicher keinen Rechner hast, der erst vor 3 Tagen in die Läden kam, müsste alles ootB laufen, sogar die propitären Treiber werden automatisch (auch im LiveCD – Modus!!!!) heruntergeladen und genutzt.
Thema Geschwindigkeit: Ein Freund von mir hat einen 2000€ PC Quadcore mit 4GB RAM und hat mich jedesmal ungläubig angeschaut, wenn ich meinen 1GB Uraltrechner zeitgleich mit ihm gestartet hab und meiner trotzdem noch weit eher, als seiner betriebsbereit war. Ich kann mir grad dein hämiches Lächeln und deine Gedanken vorstellen:”Der Typ hat doch ein Rad ab”…leider kann ichs dir net beweisen aber es ist Fakt. Auch er hatte bis vor kurzem die selbe Meinung wie du. Jetzt hat er Mandriva drauf und startet Windows eigentlich gar net mehr, im Gegenteil er verteitigt Linux gegenüber anderen inzwischen vehementer als ich selbst. Seine Argumente: schneller, performanter, keine ständigen Virenaktualisierungen, keine Systemneustarts nach Systemaktualisierung, keine nervigen “es sind Updates verfügbar” Meldungen (es sei denn ich will sie haben), komplett automatische Wlan – Einrichtung (das konnte er ja gar net verstehen)……ach ja und seine ganzen alten Windowsspiele, die er schu abgeschrieben hatte, laufen dank WINE wieder.
Letztendlich ist es ja auch egal welches Betriebssystem man nutzt, so lange man damit glücklich ist, finde es nur net so schön, wenn jmd Sachen behauptet, die so einfach net wahr sind und potentielle Interessenten von Ihrem Vorhaben abbringen, vielleicht auch mal freie Alternativen auszutesten. Gerade der Treibersupport den du ansprichst ist ja ledeglich der Tatsache geschuldet, dass Linux auf Desktoprechnern noch immer ein Schattendasein führt- ist Fakt! So jetzt bin ich fertig und werde auch net weiter schreiben, da sich bei dem Thema die Katze in den Schwanz beißt, eben sehr subjektiv, dementsprechend sollten wir uns hier net “anbashen”(tun wir net aber ich liebe dieses Wort). Schönes WE noch….

Johannes said,

Januar 6, 2010 @ 21:23

Hallo,

selbstverständlich habe ich das neue Mandriva, Suse und Ubuntu probiert. Ich nutze Linux, Windows sowie Mac seid Jahren zusammen. Ich weiss wie stark sich Linux verändert hat und obwohl ich bisher viel Kritik geschrieben habe, mag ich es und erkenne auch den Fortschritt an, sehe es aber realistisch, zumindest dann, wenn es um ein mainstream Linux geht (Linux für den Desktop) – Ubuntu. Klingt irre, nicht wahr? Naja, bin halt ein echter Technik FREAK :P Auch bei Ubuntu werden die propitären Treiber automatisch runtergeladen, darum ging es mir aber wenig. Es geht um die Tatsache, dass die freien, offenen Treiber WEIT hinter den closed propitären Treiber liegen. Ich habe das in meinem vorherigen Post nur erwähnt, da man das Thema “Treiber” angesprochen hatte. Ubuntu wird demächst auch den Nouveau Treiber für Lucid Lynx @default verwenden, was Debian schon seid einer Weile tut. Selbst dieser ist, zumindest vergleichsweise (vs. propitäre drivers), veraltet oder nur gut genug, um den Desktop anständig und schnell genug darzustellen. Spiele oder andere 3D-Anwendungen sind da verloren, von den ganzen neueren features der Grafikkarten ganz abgesehen. Selbst DVDs lassen sich nicht ohne weitere Eingriffe abspielen -> selbst dann, falls es kostenlos sein soll, geht es nur, wenn man damit einverstanden ist sich in eine in Deutschland angesehene “Grauzone” zu begeben. Das heisst: Nicht ganz legal aber wurscht, eh? Die legale, kostenpflichte Alternative gibt es zwar (Power DVD), doch die ist, wie eben erwähnt, kostenpflichtig.

Was die Leistung bzw. Geschwindigkeit angeht: Ich habe mehrere Rechner und Laptops bzw. Netbooks. Auch ich habe einen Quadcore im Hauptrechner und 4GB Arbeitsspeicher und auch ich habe das, was du angesprochen hast, bereits festgestellt. Das lässt mich aber total kalt, da ich das, was mir Windows allgemein mir bietet, sprich: Support am Telefon ohne Umwege (in the box), Kompatibilität zu jeglicher Hardware (auch wenn es manchmal etwas zickt – nichts ist perfekt), Unterstützung zu fast allen Programmen bzw. Software (auch Open Source Software), Spiele ohne nervige Umwege oder “work arounds” uvm. Ich kaufe mir nicht solch einen schnelleren Rechner, weil mir das Hochfahren an sich wichtig ist, sondern, wie in den meisten Fällen, weil ich solch eine Leistung für 3D Anwendungen, im Medienbereich oder im Serverbereich brauche. Da wird solch eine Leistung auch genutzt. Für Leute die viel mit 1080p Videos zu tun haben (encoden bzw. decoden etc.) ist das fast Pflicht, doch für den “normalen” Anwender, ist es egal, ob der Rechner nun 15 Sekunden oder 25 Sekunden für das Hochfahren braucht – Hauptsache die Leistung ist, sobald man auf dem Desktop ist und Programme startet, da.

Leistung/Geschwindigkeit II: Was das Neustarten nach einer Aktualisierung unter Windows angeht, ja, es kommt oft vor und nervt. Ich biete es dir noch mal an, möchtest du Beweise? Videos? Mein Windows 7 ist, sobald es éinige Sekunden lang langsamer auf dem Desktop ist, als bei bspw. Ubuntu, genauso schnell, wenn nicht sogar schneller, als Ubuntu. Habe ich bereits Readyboost erwähnt? P E R F E K T für Netbooks und schwächere System und Leute, die nicht so viel Geld für Arbeitsspeicher ausgeben wollen. Produktivität und Kompatibilität über schnelleres Hochfahren.

Was den Antivirus angeht: Darüber habe ich auch schon genug im vorherigen Post geschrieben. Trotzdem, weil es Spaß macht:

“09.12.2009 Ein Bildschirmschoner von Gnome-Look.org entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als Malware.

Beim Installieren eines Bildschirmschoners von Gnome-Look.org bemerkte ein Ubuntu-Anwender ein merkwürdiges Verhalten: Abgesehen davon, dass der Screensaver nicht in der Liste von Gnomes Bildschirmschonern auftauchte, enthielt die Software ein Skript, das einige merkwürdige Ersetzungen vornahm.”

Kannst ruhig danach suchen. Es gibt auch andere, ähnliche Fälle, wo so etwas passiert ist. Jetzt stell dir vor, was passiert, wenn Linux mal bekannter wird? Dem Macintosh geht es doch jetzt ähnlich (Bedrohungen steigend). Da bin ich mit meinem automatisch aktualisierten Antivirus ganz glücklich . Es klaut mir nur minimal Leistung und läuft ohne mich zu nerven im Hintergrund – und das alles for FREE. Probiere das neue M$ Security Essentials ruhig aus.

Thema Wine: Das ist wohl ein Witz, oder? ;D Ich bin ein advocate bei Crossover Prof. und Crossover Games seid einiger Zeit und habe davor Wine benutzt. Wine ist eine Baustelle, wo manche Sachen bereits gut laufen, doch SEHR viel garnicht oder nur mit viel Mühe bzw. mit tiefgründigerem knowhow und work arounds möglich ist. Erkläre das bitte einem Anwender, der nur möchte, dass sein PC die gewohnten oder evntuell vom Beruf oder Schule geforderten Anwendungen abspielt. Selbst die vielen unterstützten Anwendungen von Crossover Prof. UND Crossover Games sind meistens alle mit einem sogenannten “silver rank” zu finden. Das bedeutet, dass selbst diese offiziell unterstützten Anwendungen nicht so laufen, wie sie unter Windows laufen würden oder haben noch genug nervige bugs in sich (Abstürze, Freezes, nicht abgespeicherte Dokumente oder gar starke Leistungseinbrüche). Schau mal bei Crossover vorbei. Es ist der Richtige Weg, der Weg ist noch sehr weit davon entfernt das herauszufordern, was Windows bei nativ installierten Programmen bietet. Probiere es ruhig mit Cedega oder einer teuren, hungrigen VM Software (Virtualbox ausgeschlossen da der 3D support dort noch experimentell und nicht stabil genug ist) – habe ich alles schon durch und experementiere selbst heute noch damit rum, da ich es supporten möchte. Selbst dann, wenn man etwas zum laufen kriegen sollte, wird Compiz Probleme machen. Bei einem Windows Vista oder einem Windows 7 gibt es diese Probleme nicht und FALLS Aero mal Probleme machen SOLLTE, dann kann man das mit DREI Klicks so einstellen, dass sich Aero NUR für die ausgewählte Anwendung – immer – automatisch abschaltet, wenn es gestartet wird. DAS ist service. Davon mal abgesehen, wozu die ganze Mühe mit Wine und anderen Sachen, wenn man einfach Windows einsetzen kann und alles mit einem Doppelklick automatisch anläuft? Awesome. Das ist eines der Hauptgründe warum es auf dem Macintosh Bootcamp gibt.

Wie gesagt, ich bin weder für Windows noch für Mac oder gar Linux. Ich sehe das Gesamtbild aus der Ferne und teste ALLES so weit es geht aus (nimmt sehr viel Zeit in Anspruch) und benutze alle drei Systeme seid Jahren. Ich will nichts schlecht machen, sondern möchte nur einige interesannte Dinge ansprechen, vor allem wenn es hier um ein Win 7 vs Ubuntu geht, die nicht vergessen werden sollten. Vor allem dann nicht, wenn es sich um ein System handelt, das benutzerfreundlich sein soll und auch starke Konkurrenz hat von mehreren Seiten hat. Kritik=Verbesserungsvorschläge. Ja, ich habe diese Bereits direkt weitergeleitet (Brainstorming etc.) und im Ubuntu Forum angesprochen. Allein die andere Probleme (Office 2k7 Probleme, Vsync und Compiz, offene Treiber etc.), die ich weiter oben anspreche, sind Grund genug.

Awesomeness.

Johannesburg der III

karsten said,

März 7, 2010 @ 10:29

Also diese agumente mit Wine und Treibern bekomme ich ständig zu Hören .
Erstens liegt es ja nicht an Linux das die meiste Hardware nicht unterstützt wird sonder daran das der Markt von den Herstellen der Hardware nicht lukrativ ist .
Oder stellt MIcrosoft für Brother die Treiber her ? Ich glaube eher nicht . Wer Wine braucht ist einfach zu faul ein alternatives Programm zu nutzen .
Denn wenn ich Linux nutze warum sollte ich so tun als ob es Windows währe ? Es ist halt eine Weltanschauung welches Betriebssystem ich nutze und ob es für mich wichtig ist das ich in bin . (Wie erkläre ich meinem Kind das es kein IFon braucht wenn ich selber mich nur über Marken definiere ?) Für mich sind diese vergleiche wie als wenn man das leben eines Bauern mit dem eines Millionärserben vergleicht . Beide können ein schönes leben haben aber es gibt dafür keine Garantie . Ich selber habe zwei Jahre gebraucht um mich komplett auf Linux einzulassen . Aber es passt zu mir und meiner Weltanschauung in der ich selber entscheiden kann was ich möchte und was nicht . In meinem Umfeld sage ich wie gut ich Linux finde aber ich will niemanden Überreden . Eine Frage sollte man sich schon stellen ! Warum so viele so Viel Geld für einen Apfel ausgeben der auch nicht kompatibel zu Windows Software ist ?

Oli said,

April 29, 2010 @ 08:39

Hallo an alle,

also vor ca. 4 Monaten habe ich meinen Rechner plattgemacht um das neue Win 7 zu installieren.
Ich nutze meinen Pc vordergründig als Multimedia Tool, also hauptsächlich Surfen,Musik ,Filme oder TV Streams schauen vor allem Fussball live.
Mir ist dann eine ubuntu Promo DVD in die Hände gekommen und um die Festplatte völlig zu säubern ( windows lässt ja allerhand Müll auf der Festplatte zurück ) habe ich zuerst ubuntu Installiert.Vorher war XP drauf.

Erste Gehversuche mit Win 7 hatte ich bereits bei einem Freund und wollte es auch unbedingt haben.

Doch zurück zu Ubuntu….. Ich will kein Windows mehr !

Es sieht einfach so aus das mein Ubuntu viel stabiler und schneller hochfährt, meiner Meinung auch stabiler ist beim surfen !

Zugegegeben am Anfang bin ich auch a bissl verzweifelt um das eine oder andere Programm zum laufen zu bringen, nur eins ist sicher wenn das bei ubuntu mal läuft….dann läuft es auch !

Und mal ehrlich wie oft seit Ihr alle schon an Windows verzweifelt oder wie oft gab es beim Surfen,Strg-Alt-Entf.,also jeder Windows User der jetzt sagt das ist Ihm noch nie passiert …der lügt…sorry ! Weil genau das erlebe ich heute noch wenn ich bei Kumpels bin die Windows nutzen ! Auch Win 7… ich muss schon darüber lachen weil das hatte ich unter ubuntu noch nie !

Ach so und Angst vor irgendwelchen Viren….. höchstens vor Grippeviren !

Also mein Fazit…wer nicht spielt oder nicht gerade berufl. an Windows gebunden ist….. Ubuntu ist mehr als eine Alternative….ach so ich habe es jetzt ein halbes Jahr…..
und es ist noch mindestens genauso schnell……

Und das gabs bei Windows noch nie……oder was glaubt Ihr warum Microsoft eine Defragmetierungsfunktion in Die Systeme einbaut…doch nur wegen dem Müll den Win fabriziert und auf der Festplatte ablegt oder durcheinander schmeisst…

Also ich will niemand bekehren aber das ist meine Erfahrung….ganz klar !

Ubuntu Rules !

Bis dann Freunde !

Wandernder said,

August 10, 2010 @ 10:37

Das übliche Spiel: Windows-Überzeugte diskutieren mit Linux-Begeisterten über das “bessere” System.

Ich finde das total Banane.

Johannes hat seine Gründe, Windows zu benutzen – lasst ihn.

Oli hat seine Gründe, Linux zu benutzen – lasst ihn.

Was besser ist, entscheidet jeder für sich (auch wenn ich den Teil mit dem professionellen Support richtig lustig fand). Mein Vater hat vor drei Jahren mit Windows Vista angefangen und war immer unglücklich, weil er damit nicht zurecht kommt. Seit Ubuntu/Gnome (auch wenn ich das nicht so mag) ist er das nicht mehr, weil er gemerkt hat, wie für einfach das sein kann.

Wer mit Windows aufwächst, braucht gute Gründe, um zu Linux zu wechseln. Wer mit Linux aufwächst, wird Windows nur notgedrungen benutzen.

Und zu Mac sage ich besser nichts, da schüttele ich nur mit dem Kopf. Ich lasse diese User es einfach benutzen und denke mir meinen Teil.

profali said,

Oktober 2, 2010 @ 17:08

Jedem das seine, aber wer nicht spielt und nur surft und e-mail und mal ein Filmchen der ist mit Ubuntu gut beraten.
Kostet nichts und funktioniert, und mit Viren nichts am Hut als kleines Mitbringsel. Ich habe Linux schon viele Jahre probiert als Anwender, aber erst jetzt sind sie so weit dass man sagen kann es ist eine Alternative zu Win oder Mac und auch noch kostenlos.
Ich habe natürlich auch noch Win auf dem Rechner für Einzellfälle wenn ich z.B Software benötige die es in Linux nicht gibt oder hin und wieder mal ein Spielchen, einfach beides haben und fertig.

Es gibt nicht das bessere alles Ansichtssache oder was man damit machen will oder vielleicht muss.
Ich wünsche jedem viel Spass mit seinem besten Betriebssystem.

Haager said,

Oktober 25, 2010 @ 01:00

Ich möchte, als ehemaliger Mac-Nutzer mit Umstieg auf Ubuntu 2005, einfach mal den Ubuntu-Abkömmling Linux Mint empfehlen, bzw. für die Nutzer von recht alten Computern mit Pentium II oder Celeron PeppermintOS. Letztere setzt LXDE als Fenstermanager ein, ich habe mich persönlich die Versionen mit XFCE entschieden, die m.E. klarer und weniger Vollgestopft wirken. Zusammen mit Compiz und der Erweiterung namens Docky ist der Desktop gut aufgeräumt und besser, als er es vorher auf meinem Mac mit OS X gewesen ist.
Was viele vielleicht interessieren wird: Mit Ubuntu, Linux Mint u.a. ist es auch möglich, sein bestehendes WIndows auf eine größere und zumeist auch schnellere Festplatte umzukopieren ohne neu installieren zu müssen und zusätzlich ein absolut modernes Betriebssystem dazu zu Installieren. Ich denke, daß viele noch an XP und ihrem Rechner festhalten und eigentlich gar nicht daran denken, für etwas neues Geld ausgeben zu müssen.

Markus said,

Dezember 24, 2010 @ 16:03

Und wie sieht es jetzt aus? Welches Betriebssystem wird denn nun verwendet?

Das angekündigte Update habe ich nicht gefunden / wird nicht verlinkt.

Markus

Frank said,

März 2, 2011 @ 12:02

Dein Bericht hätte auch von mir sein können. Seit 1997 habe ich immer wieder mit Linux Derivaten experimentiert. Red Hat und Suse und …aber an irgendetwas war es immer wieder gescheitert. Bis zum Dezember 2009 und Ubuntu. Den XP Rechner, den ich mir für den Notfall gehalten habe, habe ich mittlerweile als Kubuntu Werkelkiste eingesetzt. Auch mein Sohn (11 Jahre) ist mittlerweile begeisteter Ubuntu Anhänger und natürlich Einzelkämpfer in seiner Klasse. Ok, er hat noch eine Partition für seine Win-Spiele, aber mit der neuen Wii wird diese auch immer weniger genutzt. Mein Fazit, wer ohne Win-Spiele auskommt wird Ubuntu mögen. Ich nutze Ubuntu in erster Linie für das Internet, Foto- und Videobearbeitung, Textverarbeitung und Modellbahnsteuerung. Bei Beiträgen zur PC-Sicherheit (besser Win-Sicherheit) muss ich nur noch grinsen und frage mich, warum die sogenannten Experten nur Virensoftware etc. empfehlen und nicht mal ein anderes Betriebssytem. Aber, man muss gewollt sein und bereit sein, sich auf etwas Anderes einstellen zu wollen, dazu gehört wahrscheinlich auch der Hang zum Individualismus, etwas Masochismus und Weltverbesserungwahn. Aber es funktioniert, auch ohne PC-Freak zu sein. Je mehr sich überzeugen lassen, je weniger werden auch die sogenannten Vorteile, die Win für einige noch bietet (z.B. HW-, SW-Unterstützung der Hersteller). Ich kaufe mittlerweile Linuxfreundlich ein, geht auch, muss ja nicht unbedingt bei Media-Markt oder Saturn sein.

Reginald said,

Juni 5, 2011 @ 16:52

Linux oder Windows,
sich darüber zu beklagen, dass die *.docx-Formate unter Linux Schwierigkeiten bereiten ist schon ein wenig seltsam. Der Windows-User möge doch bitte versuchen alte Word-Dateien mit den alten Formaten mit den neueren Versionen zu bearbeiten. Wenn jemand Dokumente versenden möchte – auch mit Behörden – der verwendet *.pdf und ist nicht auf ständig wechselnde Formate von Microsoft angewiesen. Lernen muss man die Regeln eines jeden OS auch Windows7. Leider zwingt mein beruflicher Alltag mich zur Nutzung von MS-Produkten. Daher kann ich nicht auf Windows7 verzichten. Noch habe ich einen Rechner mit XP und werde demnächst W7 kaufen und installieren. Und schon geht die Fragerei los: W7 64 home oder w7 pro oder die drei Versionen für drei Rechner daheim oder was??? Auf einem Rechner fahre ich Ubuntu Unity und auf einem anderen Debian. Eigentlich habe ich keine Lust mir mit riesige Malware namens W7 meinen Rechner zu …
Übrigens meine Staatsexamensarbeit habe ich bereits 1984 unter TeX geschrieben und mit LaTeX erziele ich noch heute bessere Ergebnisse als unter MS-Produkten.
Reginald

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