Offensichtlich ergeben die Studien, die einen Zusammenhang zwischen Squalen und der Golfkriegskrankheit feststellen, kein eindeutig belegbares Ergebnis. Trotzdem gibt es für Impfbefürworter keinen Grund zum Jubel, denn in einer Kurzmeldung des Arznei-Telegramms wird erklärt:
“Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.
Dessen ungeachtet halten wir die Sicherheit dieses Impfstoffs, der im Vergleich mit Spaltimpfstoffen ohne Wirkverstärker deutlich schlechter vertragen wird, für nicht hinreichend belegt (a-t 2009; 40: 93-5).”
Den kompletten Beitrag finden Sie hier: blitz-a-t vom 13. November 2009
Dass der Zusammenhang nicht belegbar ist, bedeutet alledings nicht automatisch, dass Squalen völlig unbedenklich ist. Eine Studie zeigte im Jahr 2000, dass die Injektion von Squalen bei Ratten chronische Gelenksentzündungen verursacht. Das wird z.B. vom Paul Ehrlich Institut nicht angezweifelt, allerdings darauf verwiesen, dass die Dosis im Impfstoff zu niedrig sei, um Schäden zu verursachen. Außerdem könne man die Ergebnisse bei den Ratten nicht auf den Menschen übertragen. Da stellt sich mir doch die Frage, warum solche Versuche dann überhaupt gemacht werden müssen… Jedenfalls ist Squalen als Adjuvans in den USA nicht zugelassen. Die FDA wird schon ihre Gründe haben.
Und die Frage nach verträglichen Grenzwerten ist auch interessant. Wer legt einen Grenzwert fest? Und allen Menschen, die schon erfolgreich mit Homöopathie behandelt wurden, dürfte die Diskussion um Dosierungen relativ unnütz vorkommen, da selbst chemisch nicht nachweisbare Substanzen noch eine Wirkung haben können.
Eine weitere interessante Lektüre ist der blitz-a-t vom 18. November 2009. Darin finden Sie Links zu den Lieferverträgen für den Impfstoff mit einer umstrittenen Geheimhaltungsklausel. Spätestens wenn Sie lesen, welche Beträge Bund und Länder bezahlen müssen, wenn die Pandemie “vorzeitig” für beendet erklärt wird, klingeln Ihnen die Ohren und beim Lieferanten die Kasse.
Zum Abschluss empfehle ich Ihnen diesen Artikel: Hintergründe der Schweinegrippe





